Als KOKADI Tragen für geflüchtete Familien spendete

Es gibt Momente in der Geschichte von KOKADI, die weit über Babytragen hinausgehen.

Vor rund zehn Jahren erreichten uns Berichte über Familien, die vor dem Krieg in Syrien fliehen mussten. Viele waren mit ihren Babys unter schwierigsten Bedingungen unterwegs – teilweise im Winter, mit langen Wegen und nur provisorischen Unterkünften.

Für uns war schnell klar, womit wir helfen konnten: mit dem, was wir bei KOKADI am besten kennen – Babys nah am Körper ihrer Eltern zu tragen.

Paket mit gespendeten KOKADI Tragehilfen

Tragetücher im Wert von rund 20.000 Euro

KOKADI stellte damals Tragetücher im Wert von rund 20.000 Euro zur Verfügung. Weil einfache und schnell verständliche Tragemöglichkeiten gebraucht wurden, halfen freiwillige Mütter dabei, aus den Stoffen Slings zu nähen.

Auch andere unterstützten die Aktion: Die Sling-Ringe wurden gespendet, eine arabische Bindeanleitung wurde freiwillig übersetzt und eine Hilfsorganisation brachte die Tragen schließlich zu Familien in die Region.

Mutter mit Baby in einer KOKADI Tragehilfe, Gesichter aus Datenschutzgründen verpixelt

Nähe wurde zu ganz praktischer Hilfe

Was bei KOKADI sonst für Bindung, Nähe und Alltag steht, bekam in dieser Situation eine ganz unmittelbare Bedeutung: Ein Baby nah am Körper zu tragen bedeutet auch, Körperwärme zu teilen, die Hände frei zu haben und gemeinsam weitergehen zu können.

Später wurde die Unterstützung auch für geflüchtete Familien in Deutschland weitergeführt. Neben Tragen und Stoffen wurden Kleidung verteilt und Frauen dabei unterstützt, ihre Babys sicher zu tragen.

KOKADI Tragehilfe bei der Flüchtlingshilfe, Gesichter aus Datenschutzgründen verpixelt

Viele haben einfach mitgemacht

Diese Aktion war keine Leistung eines einzelnen Unternehmens. Sie wurde möglich, weil viele Menschen unkompliziert geholfen haben: Frauen, die nähten. Menschen, die übersetzten. Helferinnen und Helfer vor Ort. Partner, die Material spendeten.

Genau das ist der Teil dieser Geschichte, den wir heute wieder sichtbar machen möchten.

Trageberatung für geflüchtete Familien, Gesichter bereits anonymisiert

KOKADI verbindet

KOKADI ist ein von Frauen geführtes Unternehmen. Und für uns soll das mehr bedeuten, als Produkte für Frauen und Familien zu entwickeln.

Wir möchten dort unterstützen, wo wir mit dem, was wir können und haben, konkret helfen können. Nicht als Kampagne. Nicht, weil es gerade ein passendes Schlagwort gibt. Sondern weil solche Entscheidungen Teil dessen sind, wofür KOKADI seit vielen Jahren steht.

Nähe. Verbindung. Frauen, die Frauen unterstützen. Familien, die nicht allein gelassen werden.

Wenn wir heute alte Bilder dieser Aktion ansehen, erinnern sie uns daran, dass ein Stück Stoff manchmal sehr viel mehr sein kann als nur ein Produkt.

Baby in einer KOKADI Tragehilfe bei der Flüchtlingshilfe, Gesichter aus Datenschutzgründen verpixelt

KOKADI verbindet.