Windelfrei - eine perfekte Kombination zum Tragen mit KOKADI Babytragen!

Windelfrei - entspannte und natürliche Säuglingspflege

Wusstest du, dass Babys oft nicht in die Trage oder ins Tragetuch wollen, weil sie mal müssen? 

Vielleicht kennst du ja auch folgendes Phänomen: dein Baby drückt plötzlich im Tuch oder in der Trage die Beinchen durch. So als ob es aufstehen möchte.

Auch hier sagt dir dein Baby: „Mama / Papa, ich muss mal!“

Ich bin die Carina aus Carinas Krabbelblog (Instagram: carinas_krabbelblog_windelfrei) und möchte dir als begeisterte Windelfrei-KOKADIne erklären, was Windelfrei bedeutet und wie es dir in deinem Alltag mit Baby helfen kann.

Bei dem Begriff Windelfrei denken viele an Babys, die gar keine Windeln tragen und die Bezugspersonen gestresst jede Ausscheidung auffangen oder aufwischen müssen. Oder vielleicht sogar an einen aufwändigen Trend, einen Hype der eh nichts bringt und nur die Babys unter Druck setzt. Falsch gedacht! 

Windelfrei ist eine natürliche Form der Säuglingspflege. Das Baby signalisiert bevor es ausscheiden muss und wird dann von der Bezugsperson „abgehalten“. Abhalten bedeutet, dass das Baby in eine gestützte und bequeme Abhalteposition gebracht wird, wo es sich entspannt außerhalb der Windel in ein Töpfchen / Toilette / Waschbecken oder ähnliches erleichtern kann.

Ja, Windelfrei-Babys tragen Windeln, auch wenn der Begriff schnell das Gegenteil vermuten lässt. Windelfrei bedeutet Kommunikation. Windeln sind erlaubt, dienen aber eher mehr als Backup.

Windelfrei hat verschiedene Namen: Ausscheidungskommunikation, Topffit und Töpfchenteamwork sind nur ein paar Beispiele.

Für unsere Babys ist Windelfrei das Natürlichste der Welt und sie erwarten nichts anderes.

Für sie ist es so normal, dass sie bereits im Mutterleib dafür üben. Sie werden kurz vor dem Ausscheiden unruhig, strampeln kurz und scheiden erst dann, schwimmend im Fruchtwasser, aus. Faszinierend, oder? Und warum das Ganze? Vielleicht überzeugen dich diese Argumente, Windelfrei eine Chance zu geben. Windelfrei bringt viele Vorteile mit sich. Abhalten ist DIE Hilfe bei Drei-Monats-Koliken.

Diese kommen bei Windelfrei-Babys so gut wie gar nicht vor. Nächte können dadurch erleichtert werden. Kennst du das, dein Baby wird immer nachts zwischen 3:00 und 4:00 wach und macht Party? Die Nieren kommen genau zu der Zeit in Schwung und die Blase füllt sich. Der Druck der Blase weckt die Kleinen auf. (Zu Windelfrei in der Nacht erfährst du mehr auf meinem Instagram-Account)

Außerdem entsteht durch diese intensive Form der Kommunikation ein dickes Band zwischen MaPa und Baby. Da das Baby sich in allem verstanden fühlt (es signalisiert und darauf wird feinfühlig reagiert) werden die Hirnregionen trainiert und es entstehen neue Vernetzungen.

So werden Babys richtig schlau! Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein deines Babys werden gestärkt. Zudem produziert Windelfrei keinen Müll. Nur als Vergleich: ein vollgewickeltes Kind produziert etwa 1 Tonne Wegwerfwindel-Müll in einer Wickelzeit von 3 Jahren. Dieser Müll kann nicht recycelt werden.

Mit Windelfrei starten kann man bereits ab Geburt.

Man kann aber ebenso erst später damit beginnen. Idealerweise innerhalb der ersten 3-4 Lebensmonate. Das ist nämlich der Zeitraum, indem Babys stark signalisieren. Sie lassen nicht einfach so los, weil das nicht ihrem ursprünglichem Programm entspricht. Babys haben eine Kontrolle über ihre Schließmuskeln.

 Natürlich nicht so, wie wir Erwachsenen aber sie ist da. Wird darauf nicht eingegangen, passt sich das Baby an und akzeptiert die Windel als Toilette und signalisiert nicht mehr. Der Schließmuskel wird nicht mehr benutzt und erspürt.

Man kann auch noch zu einem späteren Zeitpunkt starten - zu spät ist es nie! Jedoch wird es dann eventuell schwieriger.

Signale? Wie soll das aussehen?

Zwei Signale habe ich anfangs schon beschrieben: dein Baby will nicht in die Trage oder ins Tragetuch oder es drückt die Beinchen während des Tragens durch.Das können Anzeichen dafür sein, dass dein Baby mal muss. Gerade beim Tragen signalisieren Babys besonders intensiv.

Der Grund ist ganz simpel: Babys wollen weder sich noch die Bezugspersonen vollmachen. 
Ebenso signalisieren Babys mit Mimik und Lauten. Beobachte dein Baby, kommen dir diese Signale bekannt vor? 
Dein Baby macht einen O-Mund, haut mit dem Fäustchen Richtung Schritt, kratzt sich am Oberschenkel / Po wird plötzlich unruhig / quengelig / strampelt ist gerade aktiv und wird plötzlich ruhig, starrt ins Leere möchte sich von deinem Arm winden, wenn es aber nicht mehr auf dem Arm ist, weint es uvm. dann muss dein Baby bestimmt mal. 

Jedes Baby signalisiert auf seine Weise ganz charakteristisch. Ganz schön kompetent die Kleinen, oder? Tragen unterstützt das Praktizieren von Windelfrei perfekt.

Durch die intensive Nähe spürt man schneller, was das Baby braucht und man wird genau für diese Signale sensibilisiert.

Und was war das mit der Hirnreife?

Es gibt eine Studie, die besagt, dass Kinder gar nicht früher trocken sein können als mit 2-3 Jahren. 
Bei dieser Studie wurden nur vollgewickelte Babys und Kleinkinder miteinbezogen. 

Für mich absolut nachvollziehbar, das vollgewickelte Kinder eine andere Ausgangssituation als Windelfrei Kinder haben und es eine gewisse Reife benötigt, das Verlernte wieder zu erlernen. Und hier gilt es, genau auf die Ausgangssituation Rücksicht zu nehmen und keinen Druck auszuüben.

Zurück zur Studie: sie macht es schwierig, eine Aussage für alle treffen zu können, wenn nur vollgewickelte Kinder untersucht wurden. 

Doch auch zu Windelfrei gibt es (nicht europäische) Studien. Eine europäische Langzeitstudie zu Windelfrei wurde bereits durchgeführt und bei Paper eingereicht.



Neugierig geworden?

Wenn diese Form der Säuglingspflege dich neugierig gemacht hat, darfst du mich gerne auf Instagram carinas_krabbelblog_windelfrei besuchen, durch meine Windelfreitipps stöbern sowie jederzeit alle deine Fragen dazu stellen.

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